Historie schließen

Der Anfang

1875 gründet Hedwig Gräfin Rittberg mit zwei anderen Krankenpflegerinnen einen Hilfsschwesternverein – die spätere Schwesternschaft Rittberghaus vom Roten Kreuz.

Zur Erholung

1886 wird das Schwesternheim der Rittberg-Schwesternschaft in Potsdam-Babelsberg eingeweiht.

Die Märkischen

1891 initiiert der Berliner Arzt Otto Olshausen ein „Comité zur Förderung der Krankenpflege in der Familie“ – dieses beschließt die Gründung der Schwesternschaft Märkisches Haus für Krankenpflege.

Brosche mit dem Roten Kreuz

1896 schließt sich die Schwesternschaft Märkisches Haus den „Krankenpflege-Anstalten des Roten Kreuzes“ an.

Eine Aufbauhelferin

1900 bekommt Oberin Clementine von Wallmenich den Auftrag, ein Rotkreuz-Krankenhaus einzurichten: das Auguste-Viktoria-Krankenhaus in Weißensee. Den Pflegedienst übernimmt die DRK-Schwesternschaft Weißensee.

In Charlottenburg

1909 gründet der Vaterländische Frauenverein vom Roten Kreuz Charlottenburg die Schwesternschaft Cecilienhaus.

In Mitte

1914 übernehmen die Märkischen Schwestern den Pflegedienst in der Heimstätte für Wöchnerinnen in der Drontheimer Straße – heute die DRK Kliniken Berlin | Mitte.

Die Ersten

1919 erwerben die Rittberg-Schwesternschaft als erste deutsche Schwesternschaft überhaupt eine eigene Klinik: das Rittberg-Krankenhaus in der Carstennstraße – heute Sitz des Generalsekretariats vom DRK.

Zentrum der Schwesternschaft

1920 übernimmt das Märkische Haus das Augusta-Hospital, wo sich ab 1924 auch ihr Mutterhaus und das Feierabendheim befinden.

Unser Mutterhaus

1928 kauft die Luisen-Schwesternschaft ein Haus in Lankwitz: das heutige Mutterhaus der DRK-Schwesternschaft Berlin in der Mozartstraße.

Die Brandenburgerinnen

1934 gründet sich die Deutsches Rotes Kreuz Schwesternschaft Brandenburg.

Gemeinsam für die Pflege

1934 schließen sich die Luisen-Schwesternschaft und die Cecilien-Schwesternschaft zusammen.

Das Marienheim

1936 übernimmt die Brandenburgische Schwesternschaft das Marienheim – heute die DRK Kliniken Berlin | Pflege & Wohnen Mariendorf.

Die Gleichschaltung

1937 - Kraft eines Reichsgesetzes verlieren alle DRK-Schwesternschaften ihre Selbstständigkeit.

Das Ende, ein Neuanfang

1945 müssen die Märkischen Schwestern das Augusta-Hospital verlassen. Die Schwesternschaft konstituiert sich neu im Amerikanischen Sektor der geteilten Stadt.

Stunde Null

1945 verbieten die Alliierten das Deutsche Rote Kreuz – die Berliner Schwesternschaften müssen sich von ihrer Rotkreuz-Brosche trennen; erst 1947 dürfen sie diese wiederverwenden.

Ein Wiederaufbau

1950 beginnt das Luisen-Cecilienhaus mit dem Wiederaufbau ihres im Kriegs schwer beschädigten Mutterhauses in der Mozartstraße.

Zusammen stärker

1955 erfolgt die Zusammenlegung der Schwesternschaft Paulinenhaus mit der Schwesternschaft Brandenburg zur DRK-Brandenburgischen Schwesternschaft Paulinenhaus

Der nächste Zusammenschluss

Ab 1963 verwaltet das Rittberghaus auch die Luisen-Cecilienschwesternschaft.

Eine gemeinsame Schule

1970 legen alle Berliner Rotkreuz-Schwesternschaften ihre fünf Krankenpflegeschulen zusammen.

Ein Beitritt

1971 schließt sich die Brandenburgische Schwesternschaft Paulinenhaus dem Märkischen Haus an.

Nur noch die Eine

1975 treten die verbliebenen Vereine dem Märkischen Haus bei, das sich seit 1974 „DRK-Schwesternschaft Berlin e.V.“ nennt.