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Die Geschichte des Köpenicker Krankenhauses

In aktueller Währung wären es 20 Millionen Euro, die der Kreis Teltow 1911 für sein neues Krankenhaus in Köpenick bewilligt hatte. Drei Jahre sollte es dauern, bis dann die Honoratioren aus Stadt und Landkreis zur Eröffnung kommen konnten. Es war ein großes Krankenhaus, elf Ärzte und dreißig Schwestern kümmerten sich um die Patienten.

130 Betten standen zur Verfügung, 50 weitere hätten bei Bedarf dazugestellt werden können. Und der Bedarf kam dann mit dem Ersten Weltkrieg: Aus dem Städtischen Krankenhaus wurde das Heereslazarett Köpenick. Der Bezirk wuchs, damit auch die Zahl der Pflegebedürftigen. Doch jeden Antrag auf Erweiterung lehnte der Berliner Magistrat ab.

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Wieder war es ein Weltkrieg, der mehr Betten und noch mehr Soldaten ins Krankenhaus schaffte. Und dieses Mal blieben Schlachten kein entfernt tobendes Drama: Im Juni 1944 explodierte auf dem Klinikgelände eine britische Bombe. Menschen starben, der Nordflügel des Haupthauses und der Verwaltungsbau wurden zerstört.

Sechs Jahre und ein politisches System später war das Kriegserbe beseitigt: Aus ihren Provisorien kehrten die Abteilungen zurück in den nun noch größeren Nordflügel. Und dabei blieb es nicht, in den Sechzigerjahren wurde modernisiert, erweitert, neugebaut: OP-Trakt und Röntgenabteilung, Stationen für Intensivtherapie und Traumatologie. Noch mehr Veränderungen brachte das nächste Jahrzehnt – das Ambulatorium wurde zur Poliklinik und die DDR-Regierung beschloss den Bau des markanten Bettenhochhauses.

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1983 war es fertig und die Klinik ehrte den zehn Jahre zuvor verstorbenen Präsidenten Chiles, hieß nun „Dr.-Salvador-Allende-Krankenhaus“. Fast siebenhundert Betten waren hier untergebracht. Mit der Wiedervereinigung kamen für das Krankenhaus in Köpenick die großen Veränderungen.

Der Senat wollte auch im Osten Berlins Trägervielfalt unter den Krankenhausbetreibern durchsetzen, er bot privaten und gemeinnützigen Gesundheitsversorgern eine Auswahl seiner Kliniken an. Das Allende-Krankenhaus war dort das erste Krankenhaus, das in eine gemeinnützige Trägerschaft überführt wurde: Die Berliner Rotkreuz-Schwestern sind nun – nach einer Unterbrechung von fünfzig Jahren – wieder im Ostteil der Stadt mit einer Einrichtung vertreten.

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