Der 8. Mai

Er ist nicht nur der Tag der Befreiung – der 8. Mai ist auch Weltrotkreuz- und Rothalbmondtag: Er soll an den Geburtstag von Henry Dunant erinnern.

Der Schweizer Geschäftsmann kam 1859 zufällig auf das Schlachtfeld von Solferino. Dort sah er 30.000 tote und sterbende Soldaten liegen: Die Armeen Österreichs, Sardiniens und Frankreichs hatten sie ihrem Schicksal überlassen. Diese Szene prägte Dunant; fortan kämpfte er für einen menschlicheren Krieg und neutrale Hilfsgesellschaften, die die Not der Soldaten lindern sollten.

Über seine Erlebnisse schrieb Dunant ein Buch, „Eine Erinnerung an Solferino", und er erreicht, dass die europäischen Länder 1863 auf einer Konferenz zum ersten Mal über einen Kodex in der Kriegsführung diskutieren. Ein Jahr später wird die Genfer Konvention unterschrieben, in die viele Ideen Henry Dunants eingegangen sind.

Wer war Henry Dunant?

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