SchwesternschaftsBuch

Mehr als 1.500 Gramm schwer, gut 250 Seiten dick: Leben nützlich für andere – Das Buch der DRK-Schwesternschaft Berlin. Im Oktober 2008 wurde das Buch veröffentlicht, es ist die erste Gesamtdarstellung aller Berliner Rot-Kreuz Schwesternschaften. Es behandelt die Zeitspanne vom Kaiserreich bis in die Gegenwart.
Der Leser erfährt zum Beispiel, warum sich die Zentrale der DRK-Schwesternschaft in der Mozartstraße befindet, weshalb Ende der sechziger Jahre eine Oberin gleich mehrere Berliner Schwesternschaften leitet oder wie Schwestern ihr Feierabendheim in Babelsberg mit “Liebesgaben” ausstatten. In sieben Kapiteln stellen die Autoren Heidi Schäfer-Frischmann und Thomas H. Wolter die Berliner Rot-Kreuz-Schwesternschaften vor. Dabei liefern sie auch die für eine Chronik unerlässlichen Fakten und Zahlen, zugleich erzählen sie Anekdoten aus fast 150 Jahren Schwesternschaftsgeschichte.
Erinnern und verstehen
Hunderte von Privataufnahmen und Dutzende Aktenordner wurden für die Publikation gesichtet, viele Zeitzeugen befragt und unzählige Notizen ausgewertet, bislang noch nie gezeigte Fotos und Dokumente wurden vom Redaktionsteam ausgewählt. Die Quellenlage bei einigen Schwesternschaften stellte sich als problematisch heraus, da Archive in den Nachkriegswirren vernichtet oder stark in Mitleidenschaft gezogen wurden. Trotzdem schafften die Autoren eine historische Darstellung ohne Lücken und Brüche.
„Leben nützlich für andere“ zeigt, mit welchen großen und kleinen Problemen die Schwesternschaften im Alltag zu kämpfen hatten und wie es ihnen (fast immer) gelang, diese zu lösen, manchmal auf recht unkonventionelle Weise. Mit dem Buchtitel wird Hedwig von Rittberg zitiert: Als 25-jährige hatte die Gründerin der ersten Berliner Rot-Kreuz-Schwesternschaft ihr Elternhaus verlassen, um ihr “Leben nützlich für andere und zum Segen für mich auszunützen“; ein Satz, der auch noch anderthalb Jahrhunderte später seine Gültigkeit besitzt.
Bestellen Sie hier das Buch zum Vorzugspreis…
